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Events - 2005 - Detroit

Vorstandsausflug nach Detroit zum

VIPER DREAM WEEKEND 12. - 18. Januar 2005


Markus, Edi und ich (somit der halbe Vorstand) machten uns auf den weiten Weg nach Detroit um die Heimat der Viper genauer kennen zu lernen. Wir mussten einiges in Kauf nehmen, um dorthin zu gelangen. In Frankfurt verpassten wir unseren Anschlussflug nach Detroit und mussten den Umweg über Chicago antreten. Diesen Flug absolvierte eine ältere Maschine, somit war die Strecke nicht nur weiter, sondern dauerte zusätzlich auch noch um einiges länger. Dem Übel war aber dies nicht genug, in Chicago angekommen, wurde unser Flug nach Detroit gestrichen und wir fuhren in einem furchtbaren Unwetter mit dem Mietwagen in 6 Stunden nach Detroit. Dort erwartete uns unser Bett im Hilton in Auburn Hills nach einer Reise von 24 Stunden schon sehnsüchtigst.

Soviel ?rger wurde natürlich belohnt: Am Donnerstag führte uns die Reise zusammen mit Pat und Tom (vom Viperclub Illinois) ins Henry Ford Museum und anschließend auch noch in die Fordfabrik und wir konnten uns alles genau ansehen.

Als wir am Abend ins Hotel zurückkehrten wurden wir von Giuseppe und Philippe (beide mittlerweile auch Mitglied bei uns!) stürmisch begrüßt. Wie sich herausstellte, waren die Präsidenten des Viperclub of America ebenfalls als Gäste des Viperclubs Illinois zum Viper Dream Weekend geladen - genauso wie wir!!!

Der Freitag wurde dann noch viel, viel interessanter: Wir durften die heiligen Hallen der Zulieferfirma ASC für Viperteile aufs genaueste inspizieren. Dort werden unter anderem auch die Frontschürzen und Kotflügel gepresst, bearbeitet und auch lackiert.

Dann ging es anschließend weiter zur Geburtsstätte des Competiton Coupes - fantastisch. Mir war diese Viper schon bekannt, aber als ich diesen wunderschönen Fahrzeugen so nah war, hätte ich alles gegeben um eins mitnehmen zu dürfen.

Wir ließen uns nichts entgehen und schauten uns alles ganz genau an. Wir konnten sogar im Ersatzteillager stöbern. Die Krönung war dann allerdings, als das Fahrzeug auf dem Prüfstand angelassen wurde - um den Motor anzuwärmen wurde die Drehzahl ganz langsam erhöht. Ein Opernsänger hätte nicht mehr Aufmerksamkeit erlangen können - alle Anwesenden lauschten dem Sound bis sich dieser in brutal lautes Brüllen verwandelte und alle freiwillig einige Schritte zurücktraten.

Zum Mittagessen ging es dann wieder zur Firma ASC aber diesmal an einem anderen Standort. Dort erwartete uns dann auch schon wieder eine Überraschung: Das SRT10 Coupe! Und das schon einen Tag bevor es dieses auf der Detroiter Autoshow für das Publikum zu sehen gab!

Nach einem kurzen Zwischenstopp ging es dann weiter in Chrysler Museum. Leider war die Urviper nicht mehr im Museum, sondern ingendwo in einem leider nicht zugängigen Keller versteckt. Aber zumindest war die berühmte Siegerviper auf ihrem wohlverdienten Ehrenplatz im Museum.

Am nächsten Tag war es dann endlich soweit - die Detroit Autoshow öffnete für das Publikum die Pforten und wir waren gleich ganz früh dabei! Das Highlight dieser Show war nicht das Vipercoupe, sondern der Firepower - immerhin auf der Viperplattform gebaut. Edel ohne Ende! An diesem Tag gab es sehr viele Fahrzeuge zu bewundern - aber all diese Fahrzeuge haben natürlich kein Recht auf einen Ehrenplatz in unserem Viperbericht.

Montag war Feiertag und somit war die Besichtigung der CAAP doch nicht möglich. Wir machten uns somit auf Erkundungstour nach Viperbekleidung. Dabei kamen wir zu der Erkenntnis, wenn wir die Bekleidung bei uns besticken lassen, wird sie günstiger und auch vom Emblem her wesentlich schöner! Somit wurde nicht in Detroit bestellt, sondern in München gestickt!

Eigentlich war für diesen Abend schon unser Rückflug geplant, aber meine Gebete wurden erhört und unser Abflug um 24 Stunden verschoben! Somit kamen wir am Dienstagmorgen noch in den Genuss weitere "Heilige Hallen" betreten zu dürfen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten erhielten wir drei eine Sonderführung. Nach einer Filmvorführung im Besprechungsraum konnten wir die gesammelten Hauben mit den Unterschriften von diversen Vipertreffen-Teilnehmern bewundern. Auf der Haube von 2004 fanden wir die wichtigste Unterschrift: Markus mit dem Zusatz "President Viperclub Deutschland e.V." !!!



Es war einfach traumhaft, durch diese Werkshallen zu laufen und alles mit eigenen Augen zu sehen.

An dieses verlängerte Wochenende werden wir sicher noch lange zurückdenken - es war ein richtiges Viper-Dream-Weekend.



Mit besten Vipergrüßen
Sabine

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