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Events - 2010 - Schlossromantik

Schlossromantik 16. - 18. Juli 2010


Unser Viper-Treffen im Juli 2010 führte uns nach Pommersfelden, wo wir in einem Schlosshotel mit Blick auf das prachtvolle Schloss Weißenstein übernachteten. Bereits vor 6 Jahren hatten wir genau dieses Domizil ausgewählt und für wiederholungsverdächtig gehalten. Es waren 5 Viper da, alle Fahrer mit ihren netten Begleiterinnen, fast wie eine Großfamilie.

Nach dem individuellen Eintreffen am Freitag - bis auf wenige Ausnahmen - schafften es alle ohne Stau ans Ziel zu gelangen. Wer noch Zeit hatte, traf sich zu einem kleinen Plausch im Biergarten. Bereits um 18.00 Uhr wartete unser Bus vor dem Hotel, um uns in das idyllische Bamberg, welches als Weltkulturerbe gilt, zu kutschieren. Dort angekommen, stand erst einmal unser leibliches Wohl auf dem Plan. Gemeinsam suchten wir einen schönen Biergarten, romantisch gelegen in einem Hinterhof, aus und ließen uns die fränkischen Spezialitäten schmecken. Gut gestärkt und ebenso gelaunt machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Stephanskirche, wo ein Führer uns erwartete, der uns Bamberg vorstellte unter dem Motto: "Geister, Sagen und Legenden". Nachdem wir so manch gruselige Geschichte gehört hatten, suchten wir noch einen lauschigen Biergarten, um den wunderschönen Abend bei einem kleinen Schlummertrunk ausklingen zu lassen. Um 24.00 Uhr stand unser Bus für den Rücktransfer zum Hotel bereit. Wir waren auch bereits sehr müde von dem anstrengenden Tag und gingen schnurstracks zu Bett, um für den nächsten wieder fit zu sein.

Nach einem ausgedehnten Frühstück am Samstag grollten die Viper-Motoren für die Ausfahrt nach Sanspareil, wo wir einen Felsengarten von 13 Hektar aus dem 18. Jahrhundert stammend, im Morgenländischen Baustil bestaunten. Genau das richtige bei den schweißtreibenden Temperaturen, da wir durch das üppige Grün nur Schatten hatten. Nach diesem 1. Stop fuhren wir mit unseren Schlangen - eine schöner als die andere - nach Waischenfeld, wo eine Mittagspause auf Burg Waischenfeld geplant war, schließlich macht Viper fahren hungrig. So hatten wir uns einen der schönsten Biergärten der Fränkischen Schweiz ausgesucht, wo wir uns im lauschigen Burghof eine kleine Brotzeit von dem auffallend freundlichen Personal servieren ließen. Was macht man nach dem Essen? Genau, die Beine vertreten. Roland führte uns noch zu einem herrlichen Aussichtspunkt der Burg Waischenfeld mit Blick über diese Ortschaft. Traumhaft! Nach geselligen Stunden unter Viper-Freunden war es nun an der Zeit, die Rückfahrt anzutreten. Schließlich hatten wir ja noch unser "Sahnestückchen" vor uns, das Märchendinner. Da wir aber noch super in der Zeit lagen, blieb noch ein Stündchen für Kaffe und Kuchen im Cafe mit Sonnenterrasse.

Endlich war es nun 19.00 Uhr und das Märchenschloss Dinner für Erwachsene begann. Wir hatten Glück und bekamen Plätze direkt vor der Bühne zugewiesen. Alle Tische waren aufwendig dekoriert. Bei diesem Märchendinner ging es darum, dass die ganze Märchenwelt völlig verändert, verdreht und durcheinander geraten war. Die Fee der Sagen und Legenden bat daher die Zuschauer im Märchenschloss, die verschobene Märchenwelt zu retten. In den jeweiligen Pausen wurde uns ein köstliches Vier-Gänge-Menü- serviert, wo wir Zeit hatten zu beraten, um welches Märchen es sich wohl handeln könnte. Als die Vorstellung gegen 23.00 Uhr beendet war, hatten wir wirklich einen verrückten und gleichzeitig zauberhaften Abend hinter uns, darüber waren wir uns einig. An diesem Wochenende hatten wir Glück mit dem Wetter - wenn Viper-Fahrer reisen, scheint die Sonne (manchmal) - und konnten den Abend noch bei einem Gläschen ausklingen lassen.

Gut ausgeschlafen, konnten wir dann wieder am Sonntag draußen frühstücken, nochmals das schöne Wochenende Revue passieren lassen, um dann die Heimfahrt mit den Schlangen anzutreten.

Selber schuld, wer nicht dabei war!

Marion


Bilder

© Viperclub Deutschland